Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen - Landesstelle

Gesundes psychisches Altern - wo fängt krankhaft psychisches Altern an?

 

Die Begleitung von betagten Menschen ist ein wichtiges Betätigungsfeld geworden. Ob im häuslichen Besuchsdienst oder bei der täglichen stationären Betreuung sind Einfühlungsvermögen und oft Geduld gefragt. Die Begleitung selbst kann persönliches Altern bereichern. Wenn sich die zu Begleitenden einsam fühlen, über Vergesslichkeit klagen oder nach dem Sinn ihres Daseins fragen, können bei den Begleitpersonen Fragen auftauchen wie z.B.: Wann bedürfen psychische Veränderungen einer besonderen Beachtung? Wo verläuft die Grenze zwischen Normalität und Abweichung? Wann ist eine psychische Veränderung eine behandlungsbedürftige? Ziele der Fortbildung: Kenntnisse über demenzielles, depressives und neurotisches Verhalten zu bekommen, die eigene Wahrnehmung für sich selbst und im Umgang mit betagten Menschen zu verbessern, Sicherheit bei der Beobachtung von psychischen Veränderungen bei betagten Menschen zu erhalten. Die Referentin wird, unter Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmenden, Impulse geben, um eigenständig handeln oder Entscheidungen treffen zu können. Zielgruppe: Ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende in der Altenarbeit der Kirchgemeinden, Begegnungsstätten, Besuchsdienst und Seniorenbegleitung, Angehörige Referentin: Dr. Elisabeth Höwler, Dipl.-Pflegepädagogin, Pflegewissenschaftlerin (MScN), Fachbuchautorin, Dresden Eine Teilnahmebescheinigung wird ausgestellt (6 Fortbildungspunkte). Diese Weiterbildung kann im Modulsystem "Erwachsenenbildung / Schwerpunkt Älterwerden" angerechnet werden.