Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen - Landesstelle

Es ist selig zu leben, es ist selig zu sterben ...

 

... kein Zauber unterbricht je die ewige Kette der Geburten, die unendliche Reihe der Atem Gottes. Aber es gilt, eine andere Ruhe im eigenen Inneren zu finden. Sie heißt, lass dich fallen. Wehre dich nicht. Stirb gern, lebe gern." Hermann Hesse In diesem Text wird deutlich, wie eng Sterben und Leben zusammenhängen und vielleicht können wir freier leben, wenn wir auch dem Tod ins Gesicht schauen können. Wir brauchen das Nachdenken über das Sterben, um unsere eigene Sterblichkeit zu akzeptieren und um Menschen in unserer Nähe einfühlsam auf diesem Weg zu begleiten. Geburt und Sterben sind sehr wichtige Ereignisse im Leben eines Menschen. Auch das Sterben ist ein neuer Anfang, der Beginn einer neuen Dimension von Leben. Diese Begegnung mit den Grenzen kann uns ermutigen, das Leben nicht für später aufzuheben, sondern heute und hier zu leben. Ausgehend von den eigenen Wünschen für das Sterben werden wir auch überlegen, was Sterbende brauchen und wie wir sie begleiten können. Eingeladen sind alle, die dieses Thema persönlich anspricht. Besonders auch Menschen, die im beruflichen Alltag mit dem Sterben konfrontiert sind und Sterbende begleiten wollen.